Woher kommt der Nussknacker?

Die wunderschönen Traditionen unseres Landes – das Erzgebirge und die Nussknacker

Darüber gibt es verschiedenen Theorien, mir gefällt diese hier besonders gut:

Vor langer Zeit lebte ein reicher, geiziger Bauer in der Region. Er aß nicht nur die vielen Nüsse ganz alleine, er war auch noch zu faul sie zu knacken. So bot er demjenigen eine Belohnung, der herausfinde, wie man ohne Mühe an den leckeren Kern herankommen könne.
Viele Vorschläge wurden gemacht. Den Puppenschnitzer des Dorfes aber sah man drei Tage in seiner Werkstatt arbeiten. Dann zeigte er ein hölzernes Männlein, mit großem Mund und kräftigem Kiefer zum Knacken der begehrten Frucht.
Der reiche Bauer war begeistert. Er schenkte dem Puppenschnitzer eine neue Werkstatt, aus der fortan die schönsten und kräftigsten Nussknacker in alle Welt gingen.

Ich wünsche allen einen wunderschönen 2. Advent

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Adventszeit in Kindertagen

Krippe aus Guatemala

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Wie schön wäre es, den Advent einmal wieder so zu erleben, wie zur Kinderzeit.

Wenn ich aus unserer Wohnung die vielen anderen beleuchteten Fenster sah, habe ich mir immer ausgemalt, wie die Menschen darin wohl wohnen. Was sie gerade tun. Sind sie nett? Haben sie Kinder? Hunde? Katzen?

Am Küchenfenster waren wunderschöne Eisblumen. Bevor mich meine Mama weckte, legte sie meine Strumpfhose und den Pullover auf die Heizung, damit ich gleich die warme Kleidung anziehen konnte.

Der warme Kakao stand schon am Tisch, daneben ein leckeres Marmeladen- oder Honigbrot.

Der Tag fing warm und in Geborgenheit an. Meine Mama winkte mir vom Fenster aus und ich ging fröhlich mit meinen Freundinnen in die Schule.

Abends nach dem Baden, lag die frische Unterwäsche, der Schlafanzug und die Socken auf der Heizung. Später kuschelte ich mich auf die Couch unter die Wolldecke und bekam Apfelspeitel mit Zimt und Zucker :). Nicht gesund, aber soooo lecker 🙂

Im Nachhinein begriff ich erst, wie behütet und liebevoll ich aufgewachsen bin.

Dafür bin ich meinen Eltern sehr, sehr dankbar.

Adventsstern mit Moos in einer alten Suppenschüssel

Titelbild: Adventskranz mit alten Kuchenförmchen

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Blick für Kleinigkeiten

Die meisten Menschen wissen gar nicht,
wie schön die Welt ist und wie viel Pracht
in den kleinsten Dingen, in irgendeiner Blume,
einem Stein, einer Baumrinde oder
einem Birkenblatt sich offenbart.
Die erwachsenen Menschen,
die Geschäfte und Sorgen haben
und sich mit lauter Kleinigkeiten quälen,
verlieren allmählich ganz den Blick für diese Reichtümer,
welche die Kinder, wenn sie aufmerksam und gut sind,
bald bemerken und mit dem ganzen Herzen lieben.

Rainer Maria Rilke

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Jetzt wird es hyggelig

… passend zum Herbst wird es jetzt hyggelig

Es sind die einfachen Dinge des Lebens, die wirklich glücklich machen: Zeit mit Familie und Freunden, Sonne im Gesicht, ein Stück Lieblingskuchen. Die Dänen wissen, was gemeint ist. Sie gehören, wissenschaftlich erforscht, zu den glücklichsten Menschen der Welt – denn sie haben „hygge“.

Hygge symbolisiert Gemütlichkeit, Zusammensein, Familie, Freundschaft, Heimat und Geborgenheit. Auf Deutsch heißt „Hygge“ warm, gemütlich, pur, einfach, unkompliziert, Liebe zum Design, Vertrauen Schutz. „Hygge“ ist nicht nur ein Wort, es ist ein besonderes Lebensgefühl.

Es ist das Gefühl dieser Zeit, das Gegenstück zu Digitalisierung und allgemeiner Beschleunigung des Lebens.

Deutsch: Warm, gemütlich, pur, einfach, unkompliziert, Liebe zum Design, Vertrauen, Schutz

Dänisch: varm, hyggelig, pur, enkel, ukompliceret, kærlighed til design, tillid, beskyttelse

Oder, kurz: hygge!

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Was wäre gewesen, wenn…?

… ich nicht mit 20 Jahren geheiratet hätte und mit 21 Jahren das erste Kind bekommen hätte

… ich – wie ich wollte – in die Großstadt mit Kind gegangen wäre

… ich eine andere Ausbildung gemacht hätte

… keine drei Kinder – alle drei sehnlich erwartete Wunschkinder – viele Jahre allein großgezogen hätte

… wenn ich nicht immer nach den Wünschen meines „Ex-„Mannes gelebt hätte

wenn, wenn, wenn

Egal, wie oft ich mir selbst diese Frage stelle, ich komme immer zu dem gleichen Schluss, alles hat so sein müssen, wie es eben war und auch nur einen winzigen Teil davon zu ändern, würde bedeuten, mich selbst zu ändern.

Alle diese Entscheidungen waren von Liebe geprägt, hätte ich sie nicht getroffen, wäre ich jetzt nicht die, die ich heute bin.

Was wäre ich ohne meine Kinder? Ich hätte weniger Sorgen und Ängste und mehr Geld 😉 Ich hätte nie diese tiefe, innige Liebe zwischen Mutter und Kind kennengelernt. Das kann mir keiner nehmen und war alle Mühen und Entbehrungen wert.

Meine Kinder – sie bereichern mein Leben und machen es so sehr wertvoll.

Was würdest du ändern, wenn du zurückreisen könntest? Welche Dinge in deinem Leben würdest du anders machen?

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Richard von Schaukal · 1874-1942

Die Kinder

Nun schlafen sie, haben die blonden Köpfe
leicht auf die lieben kleinen Hände gelehnt.
Leise leg ich ihnen die Decken zurecht
und streiche langsam über die reinen Stirnen,
hinter denen sich Wunder verbergen, die wir vergessen haben.

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