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Mach es wie die HUMMEL

 

Ob Eltern, Freunde, Lehrer – nie hat einer gesagt: „Sei mutig, ich vertrau dir, du schaffst das“. Stattdessen „bleib auf der sicheren Seite, das ist zu gefährlich, „Schuster bleib bei deinen Leisten““.

Wie gerne hab ich früher gezeichnet. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mal hörte, „oh, schön, du hast Talent“. Heute weiß ich, ich hatte Talent. Wie gern wollte ich mit 13 Jahren Gitarre spielen, da hieß es, „wer nicht singen kann, kann auch keine Gitarre spielen“. Ich bekam eine Zither – wie uncool für eine 13jährige die auf T.Rex, Deep Purple etc. steht 😦

Sicher könnte ich auch heute noch Gitarre lernen. Ich hab es auch versucht, aber die alten Sätze haben sich so tief eingebohrt, dass ich es mir selber nicht zutraue. Und als es nicht gleich klappte, sagte ich mir „siehste, sie hatten recht“.

Ich male immer noch gern, zeichnen nicht, auch das „kann“ ich nicht mehr. Und auch beim Malen – auch wenn es mir sehr Spaß macht – wirken die altbekannten Sätze.

Sie meinten es sicher nicht böse, haben nicht überlegt.

Bei meinen Kindern wollte und hab ich es anders gemacht. Sie ermutigt, das zu tun, was ihnen Spaß macht. Sich auszuprobieren. Nicht immer nur auf Sicherheit zu setzen. Den Mund aufmachen, wenn ihnen was nicht passt. Gerade das, ist für mich auch manchmal schmerzhaft, aber es ist gut so.

Und wenn sie neue Länder bereisen, neue Sportarten ausprobieren etc. dann freue ich mich und leb auch bisschen mit ihren Erzählungen und Bildern.

Jeder Mensch hat Talente in sich, die man sehen und fördern sollte und nicht kleinreden. Sonst werden aus diesen Kindern Erwachsene, die sich nichts zutrauen und den sicheren Pfad nie verlassen werden.

Geht nicht gibt’s nicht.

Wer sagt, „Ich kann nicht“, setzt sich nur selbst Grenzen.

Denke an die Hummel. Die Hummel hat eine Flügelfläche von 0,7 Quadratzentimeter, bei 1,2 Gramm Gewicht. Nach den bekannten Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesen Verhältnissen zu fliegen. Die Hummel weiß das nicht. Sie fliegt einfach.

© Arthur Lassen

(1939 – 2000), deutscher Motivations- und Erfolgstrainer,

 

Ein friedliches Osterfest im Inneren und im Äußeren wünsche ich Euch allen

Ein bißchen mehr…

Ein bißchen mehr Friede
und weniger Streit,
ein bißchen mehr Güte
und weniger Neid,
ein bißchen mehr Liebe
und weniger Haß,
ein bißchen mehr Wahrheit,
das wär doch schon was.

Statt soviel Hast
ein bißchen mehr Ruh’.
Statt immer nur ich
ein bißchen mehr Du!
Statt Angst und Hemmungen
ein bißchen mehr Mut
und Kraft zum Handeln,
das wäre gut.

Kein Trübsinn und Dunkel,
mehr Freude und Licht.
Kein quälend Verlangen,
ein froher Verzicht
und viel mehr Blumen
so lange es geht,
nicht erst auf Gräbern,
da blühn sie zu spät!

Peter Rosegger

(1843 – 1918),

Ich bin ein Momentensammler

Manchmal wenn ich Zeit hab schau ich mir die Sendung „Shopping Queen“ an. Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel Kleidung, Schuhe und Taschen die Frauen besitzen. Sachen im Wert einer kleinen Eigentumswohnung oder naja, zumindest eines Wohnwagens.

Braucht man das wirklich? Ich habe einige Sachen im Schrank, die ich entweder noch nie oder erst 1-2 x getragen habe. Aber ich musste sie unbedingt haben. Entweder aus Frust, Langeweile, Belohnung … Selten sind dann absolute Lieblingsstücke dabei.

An manche Sachen erinnere ich mich nur wieder, wenn ich den Schrank aufräume.

Aber an was werden wir uns erinnern, wenn es mal zu Ende geht? An das schöne Kleid, die teuren Schuhe, die Designerhandtasche? Wohl kaum.

Wir werden uns an die schönen Erlebnisse erinnern, die wir in unserem Leben hatten. Momente, in denen wir glücklich waren. Das muss nicht immer was Besonderes sein. Z.B. gestern roch ich das frisch gemähte Gras auf der Wiese. Das erste Mal heuer. Himmlisch!!!. Da ist so vieles, was uns glücklich macht und an das wir am Ende denken.

Darum sammle ich schöne Momente und Erlebnisse.

So wie es Werner Schmidbauer in seinem schönen Lied „Momentnsammler“ besingt.

http://www.wernerschmidbauer.de/wp-content/uploads/2015/12/Momentnsammler.pdf

 

 

Schon als Kind habe ich ganz gerne gezeichnet, nicht gerade ausstellungsreif, aber mit Freude und Hingabe.  Später waren es dann Aquarelle, die teilweise auch unser Haus zierten.

Lange Jahre habe ich dann gar nichts mehr in dieser Richtung getan.

Aber als ich überlegte, wie ich die Leere in mir füllen könnte, die nach dem Auszug meines „letzen Kindes“ entstanden ist, ist mir die einstige Freude am Malen wieder eingefallen.

Momentan haben es mir die Pastellkreiden angetan. Es macht mir wieder Freude wie damals, ich kann abschalten – fast ist es wie eine Meditation.

Immer noch nicht ausstellungsreif, aber das muss ja auch nicht sein.

Es macht einfach Spaß 🙂

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Nutze die Talente die Du hast! Die Wälder wären still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.

Henry van Dyke

Das Erbe der Ahnen

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Meine Mama kommt aus Oberschlesien. Oft hat sie mir wenn ich von der Schule nachhause kam, Geschichten ihrer Heimat erzählt. Ich muss gestehen, manchmal hab ich gar nicht richtig zugehört. Leider. Heute bereue ich es, denn jetzt plötzlich habe ich mein Interesse für meine Vorfahren entdeckt. Ich möchte für unsere Familie einen Familienstammbaum erstellen, damit auch meine Nachfahren wissen, woher sie stammen. Allerdings gestaltet sich das jetzt nicht mehr so ganz einfach. Hätte ich doch meine Eltern mehr gefragt. Nun sind sie und alle Zeitzeugen, die ich fragen könnte, schon tot.

Es ist ein spannendes Feld – ein gefährliches Hobby. Einmal eingetaucht in die Welt der Ahnen, lässt es einen nicht mehr los.

Wer weiß, vielleicht tummelten sich unter meinen Ahnen Grafen, Gutsverwalter, Schlossherren? 🙂

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So werde ich heuer auf den Flohmärkten vornehmlich nach Bildern, Büchern, Dokumenten etc. suchen. Vielleicht kann ich ja die ein oder andere Charaktereigenschaft gewissen Ahnen zuordnen 🙂

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Unsere Ahnen leben in uns fort.

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UNSERE AHNEN

VIELE DER AHNEN FINDEST DU HIER. VON JEDEM FÜHRT EINE SPUR ZU DIR. VON JEDEM EIN TROPFEN BLUT IN DIR RINNT, DER DEINE BAHN IM GEHEIMEN BESTIMMT.

Ihr Tun und Denken schwingt in dir wieder –
Drückt das Gewicht ihrer Fehler nieder,
Hebt dich ihr Reichtum, ihr sehnendes Streben,
Kraft und Richtung soll es dir geben.

Hast versenkt du dich in ihr Geschick,
In ihr Kämpfen und Mühen, ihre Not, ihr Glück –
Dann blicke vorwärts und sei bereit,
Dein Werk zu tun zu deiner Zeit.

Liebe dies Leben! Umfasse es tief!
Erfühle den Sinn, wozu es dich rief!
Doch verlangt es von dir ein Ja oder Nein,
Bedenk, es gehört nicht dir allein.

Fikenscher?

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