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Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedes mal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück.

Ich erschrak, als ich entdeckte,
dass an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn:
„Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?“

Da antwortete er: „Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen,
erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen.“
Von: Margaret Fishback Powers

Ich hab eine Verabredung

Die Feiertage sind vorbei und ich komme endlich dazu mein Bullet Journal zu erstellen.

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Wer es nicht kennt. Das ist ein selbstgestaltetes Heft, das man als Gedächtnisstütze, als Tagebuch, als Terminplaner etc. nutzen kann.  Man kann dabei wunderbar abschalten und seiner Kreativität freien Lauf lassen. Ohne Bewertung, ohne Druck, nur zur Freude für einen selbst.

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Beim Planen des Januars ist mir allerdings aufgefallen, dass ich alle möglichen Termine, Feiern, Treffen eingetragen habe, aber kein Termin für MICH. Nur für MICH ganz alleine.

Ich habe nun beschlossen, extra Tage nur für mich zu reservieren, ohne schlechtes Gewissen.

Ich treffe eine Verabredung mit mir selbst 🙂

Das ist ein völlig neues Gefühl für mich, nach langen Jahren als Alleinerziehende und Vollerwerbstätigkeit.

Ein Wellnessabend mit ausgiebigem Wannenbad bei Kerzenlicht, Musik und einem Gläschen Prosecco. Dabei kann ich dann den tollen Badezusatz ausprobieren, den mir meine Schwester geschenkt hat.

Nicht nach der Arbeit noch schnell einkaufen und nach Hause hetzen.

Ich schnapp‘ mir nach der Arbeit meinen Hund, fahr an den See, geh spazieren, egal welches Wetter ist und gehe ganz alleine gemütlich essen.

Einfach mal frei nehmen und in die nächste Stadt fahren zu einem gemütlichen Einkaufsbummel mit anschließendem Cappucino in einem netten Café.

Bestimmt fällt mir noch manch andere schöne Verabredung mit MIR ein.

Ich freu mich schon darauf.

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So traurig, so tröstlich

Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern

von Hans Christian Andersen

Es war entsetzlich kalt. Es schneite, und der Abend dunkelte bereits. Es war der letzte Abend im Jahre, Silvesterabend.
In dieser Kälte und in dieser Finsternis ging auf der Straße ein kleines armes Mädchen mit bloßen Kopfe und nackten Füßen.
Es hatte wohl Pantoffeln angehabt, als es von zu Hause fortging, aber was konnte das helfen! Es waren sehr große Pantoffeln.
Die waren früher von seiner Mutter gebraucht worden,
so groß waren sie. Diese Pantoffeln hatte die Kleine verloren,
als sie über die Straße eilte, während zwei Wagen in rasender Eile vorüberjagten. Der eine Pantoffel war nicht wieder aufzufinden,
und mit dem anderen machte sich ein Knabe aus dem Staube, welcher versprach, ihn als Wiege zu benutzen, wenn er einmal Kinder bekäme.

Da ging nun das kleine Mädchen auf den nackten zierlichen Füßchen, die vor Kälte ganz rot und blau waren.
In ihrer alten Schürze trug sie eine Menge Schwefelhölzer,
und sie hielt ein ganzes Bund in der Hand.
Während des ganzen Tages hatte ihr niemand etwas abgekauft, niemand ein Almosen gereicht.
Hungrig und frostig schleppte sich die arme Kleine weiter und sah schon ganz verzagt und eingeschüchtert aus. Die Schneeflocken fielen auf ihr langes blondes Haar, das sich schön gelockt über ihren Nacken legte.

Aus allen Fenstern strahlte heller Lichterglanz und über alle Straßen verbreitete sich der Geruch von köstlichem Gänsebraten.
Es war ja Silvesterabend, und dieser Gedanke erfüllte alle Sinne des kleinen Mädchens.

In einem Winkel zwischen zwei Häusern kauerte es sich nieder. Seine kleinen Beinchen hatte es unter sich gezogen,
aber es fror nur noch mehr. Trotzdem wagte das Mädchen nicht, nach Hause zu gehen, da es noch keine Streichhölzer verkauft und noch keinen Heller erhalten hatte.
Es hätte gewiss vom Vater Schläge bekommen, und kalt war es ja auch zu Hause. Sie hatten gerade mal ein Dach über dem Kopf, und der Wind pfiff schneidend hinein, obgleich Stroh und Lumpen in die größten Ritzen gestopft waren.

Ach, wie gut musste ein Schwefelhölzchen tun! Wenn es nur wagen dürfte, eins aus dem Schächtelchen zu nehmen, es gegen die Wand zu streichen und die Finger daran zu wärmen! Endlich zog das Mädchen eines heraus. Und ritsch, da sprühte und brannte es. Das Schwefelholz strahlte eine warme helle Flamme aus,
wie ein kleines Licht. Doch es war ein merkwürdiges Licht.
Es kam dem kleinen Mädchen vor, als säße es vor einem großen eisernen Ofen. Das Feuer brannte so schön und wärmte so wohltuend! Die Kleine streckte schon die Füße aus,
um auch diese zu wärmen, da erlosch die Flamme.
Der Ofen verschwand, und das Mädchen hatte nur noch das ausgebrannte schwarze Schwefelholz in der Hand.

Ein neues wurde angestrichen. Es brannte und leuchtete,
und plötzlich war die Mauer, auf welche der Schein fiel,
durchsichtig wie ein feines Seidentuch.
Die Kleine sah geradewegs in die Stube hinein,
wo der Tisch mit einem blendend weißen Tischtuch und feinem Porzellan gedeckt war. Darauf dampfte eine gebratene Gans, köstlich mit Pflaumen und Äpfeln gefüllt.
Und was noch herrlicher war, die Gans sprang aus der Schüssel und watschelte mit Gabel und Messer im Rücken über den Fußboden auf das arme Mädchen zu.
Da erlosch das Schwefelholz, und nur die dicke kalte Mauer war noch zu sehen.

Sie zündete ein neues an. Da saß die Kleine unter dem herrlichsten Weihnachtsbaum. Er war noch größer und reicher ausgeputzt als der, den sie am Heiligabend bei dem reichen Kaufmann durch die Glastür gesehen hatte. Tausende von Lichtern brannten auf den grünen Zweigen, und glitzernde Kugeln funkelten auf sie hernieder. Die Kleine streckte beide Hände nach ihnen in die Höhe,
da erlosch das Schwefelholz. Die vielen Weihnachtslichter stiegen höher und höher, und sie sah erst jetzt, dass es die hellen Sterne waren. Einer von ihnen fiel herab und zog einen langen Feuerstreifen über den Himmel.

„Jetzt stirbt jemand“, sagte die Kleine leise,
denn die alte Großmutter, die allein freundlich zu ihr gewesen war, hatte gesagt:
„Wenn ein Stern fällt, steigt eine Seele zu Gott empor!“

Das Mädchen strich wieder ein Schwefelholz gegen die Mauer,
und es warf einen weiten Lichtschein ringsumher.
In diesem Glanze stand mit einem Male die alte Großmutter
hell beleuchtet, mild und freundlich da.

„Großmutter“, sprach die Kleine, „oh, nimm mich mit dir! I
ch weiß, dass du verschwindest, sobald das Schwefelholz ausgeht. Du verschwindest, wie der warme Kachelofen, der köstliche Gänsebraten und der große flimmernde Weihnachtsbaum!“
Schnell strich sie den ganzen Rest der Schwefelhölzer an,
die sich noch im Schächtelchen befanden, denn sie wollte die Großmutter festhalten. Die Schwefelhölzer verbreiteten einen solchen Glanz, dass es heller war als am lichten Tag.
So schön, so groß war die Großmutter noch nie gewesen.
Sie nahm das kleine Mädchen auf ihren Arm,
und sie schwebten in Glanz und Freude hoch empor.
Kälte, Hunger und Angst wichen von dem Mädchen,
sie war bei Gott.

Im Winkel am Hause saß am kalten Morgen ein kleines Mädchen mit roten Wangen und mit Lächeln um den Mund.
Es war tot, erfroren am letzten Tage des alten Jahres.
Der Morgen des neuen Jahres ging über der kleinen Leiche auf,
die mit Schwefelhölzern da saß, wovon fast ein Schächtelchen verbrannt war. „Sie hat sich wärmen wollen“, sagte man.
Niemand wusste, was sie Schönes gesehen hatte,
und dass sie mit der alten Großmutter in den Himmel
eingegangen war.

Von guten Mächten

Shabbytraum wünscht allen friedliche Weihnachten und ein friedliches, ruhiges neues Jahr

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Von guten Mächten treu und still umgeben,
Behütet und getröstet wunderbar,
So will ich diese Tage mit euch leben
Und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
Noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach, Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
Das Heil, für das du uns geschaffen hast.

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
Des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
So nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
Aus deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
An dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
Dann wolln wir des Vergangenen gedenken
Und dann gehört dir unser Leben ganz.

Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
Die du in unsre Dunkelheit gebracht.
Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
So lass uns hören jenen vollen Klang
Der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
All deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
Erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer

WEIHNACHTEN

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Hektik, Kaufrausch, gestresste Gesichter, wohin man auch blickt.

Ist das der Sinn von Weihnachten? Dass wir uns abhetzen, backen, einkaufen, putzen, Geschenke besorgen und verpacken, ja niemanden vergessen. Und an Hl. Abend sitzen wir fix und fertig am Essenstisch und erwarten den perfekten Abend.

Und wenn das Kind partout kein Gedicht aufsagen will? Das Geschenk vom Liebsten so gar nicht unseren Erwartungen entspricht? Die liebe Oma sich über die Musik beschwert und niemand Weihnachtslieder singen mag? Bei Jugendlichen entsteht auch gerne mal ein Streit. Super – und dafür hat man sich nun wochenlang abgerackert?

Heuer will ich es entspannt angehen. Den Christbaum schmücke ich schon 1-2 Tage zuvor, Gemüse hab ich schon eingekauft, das hält sich prima im Gemüsefach. Fleisch und Brot habe ich eingefroren.

Wurst und Käse ist vakuumverpackt. Plätzchen, da ich ohnehin nicht gern und gut backe, habe ich auf Christkindelsmärkten gekauft, Getränke sind längst besorgt.

Kein langes Anstehen in Lebensmittelmärkten. Was jetzt nicht im Haus ist, brauch ich halt nicht. Wir werden nicht verhungern.

Am Hl. Abend Vormittag setze ich mich gemütlich bei einem Glas Punsch in ein Cafe und sehe den anderen beim Herumhetzen zu.

Ich freue mich auf meine „Kinder“, gefährliche Themen wie Politik etc. werden ausgeklammert. Einfach essen, trinken, ratschen, Spiele spielen, lachen, entspannen.

Jeder soll sagen, für was er heuer besonders dankbar war.

Vielleicht – wenn ich nicht zu müde bin – wieder mal in die Christmette gehen und Gott danken für gesunde, selbständige Kinder, einen Lebensgefährten, auf den ich mich immer verlassen kann, Geschwister, die ich über alles liebe, eine Wohnung, in der ich mich sauwohl fühle und noch so vieles mehr.

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WEIHNACHTEN ist auch

Zeit zu schweigen, zu lauschen, in sich zu gehen.

Nur wer die Ruhe beherrscht kann die Wunder noch sehen,

die der Geist der Weihnacht den Menschen schenkt.

Auch wenn so mancher anders denkt.

LIEBSTER award – Discover new blogs!

 

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Ich wurde nominiert!!! Und zwar von  Fructifaction für den “Liebster Blog Award“.
Vielen lieben Dank.

Das Ziel des “Liebster Blog Award” ist, dass unbekanntere, kleine Blogs (so wie meiner) bekannter werden und auch die Blogger untereinander etwas mehr verknüpft werden. Für den „Liebster Blog Award“ wird man von anderen Bloggern nominiert, bekommt und beantwortet 11 Fragen und nominiert wiederum bis zu 11 aber mindestens drei Blogger, denen man bis zu 11 neue Fragen stellt.

Folgende Fragen wurden mir gestellt:

  • Sagst Du dem Kellner, wenn das Essen im Restaurant nicht geschmeckt hat?  Ja, aber in einem freundlichen, höflichen Ton. Schließlich kann er/sie ja nichts dafür.
  • Bist Du eher der Katzen- oder der Hunde-Typ? Ich mag beide  und habe auch schon seit 12 Jahren einen ganz tollen Hund. Gegen Katzen bin leider allergisch.
  • Was gibt es Sonntags bei Dir zum Frühstück? Meistens Semmeln (am liebsten Dinkel mit Körnern), hin und wieder Croissants, Müsli, Obstsalat, Käse, Gurken und Streichwurst oder Schinken.
  • Wenn Du auf einer einsamen Insel wärst, und 3 Wünsche hättest, welche wären das? Dass bald nette Menschen dazu kommen, dass ich bald wieder weg kann und nicht durchdrehe 🙂
  • Welche Plätzchensorte hast Du am liebsten? Am liebsten die Spitzbuben von meiner Mama, aber die lebt leider nimmer, aber die waren einfach am allerbesten.
  • Wie stehst Du zu Fast Food? Hin und wieder ja. Muss ich aber nicht haben.
  • Welchen Film hast Du bei Deinem letzten Kinobesuch angesehen und wie hat er Dir gefallen? Huch, das ist schon so lange her, das weiß ich schon gar nicht mehr.
  • Räumst Du die Küche schon während dem Kochen/Backen auf, oder sieht es hinterher aus wie ein Schlachtfeld? Da bleibt mir nichts anderes übrig, da meine Küche miniklein ist.
  • Verbannst Du alle aus der Küche, wenn Du kochst, oder dürfen Freunde und Familie gerne dabei sein? S.o. geht gar nicht, da die Küche zu klein ist.
  • Bist du eher der Typ für Tatort oder für DSDS? Wenn dann Tatort, DSDS hab ich noch nie angesehen und werde ich auch nicht.
  • Wenn Du ein Küchengerät wärst, welches wärst Du dann am liebsten?  Ein supertolle Kitchen Aid Kaffeemaschine, dann würden sich die Menschen jeden Tag freuen mich zu sehen 🙂

Die folgenden Blogs finde ich toll, und möchte ich gern nominieren:

An jedem Tag ein Lächeln

Buntes Seelenvergnuegen

Shabby Landhaus

Hier meine Fragen:

  • Wie kommst du auf neue Schreibideen für deinen Blog?
  • Bist du traurig, wenn du nur wenige Blogbesucher hast?
  • Wann hast du die besten Ideen für deinen Blog?
  • Gehst du oft auf einen Flohmarkt?
  • Suchst du gezielt auf einem Flohmarkt nach bestimmten Dingen?
  • Hast du schon mal etwas zu einem überteuerten Preis etwas gekauft, weil du es unbedingt haben wolltest?
  • Welchen Baustil sollte dein Haus haben, wenn du es dir wünschen kannst?
  • Liest du gerne Bücher?
  • Wechselst du öfter mal zuhause die Deko?
  • Bist du eher der Typ für Buntes oder eher grau, weiß, schwarz?
  • Wenn du 3 Wünsche frei hättest, wie würden diese lauten?

Ich bin schon ganz gespannt auf Eure Antworten!

Ganz liebe Grüße,

 

 

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Für alle, die den „Liebster Blog Award“ noch nicht kennen, hier die offiziellen Regeln:

  • Danke der Person die Dich für den Liebster Blog Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Artikel.
  • Beantworte die 11 Fragen, die Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere mind. 3 max. 11 weitere Blogger für den Liebster Blog Award.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
  • Informiere Deine nominierten Blogger über den Blog Artikel.
  • Schreibe diese Regeln in Deinen Liebster Blog Award Artikel.

Ich wünsche dir,
dass du arbeitest,
als würdest du kein Geld brauchen,
dass du liebst,
als hätte dich noch niemand verletzt,
dass du tanzt als würde keiner hinschauen,
dass du singst,
als würde keiner zuhören,
dass du lebst,
als wäre das Paradies auf Erden.

Irischer Segenswunsch

Steh auf … auch wenn es schwerfällt

Jeden Tag gilt es
wieder neu aufzustehen
und seinen eigenen
Weg zu gehen.

Mit Höhen und
mit Tiefen drin
so macht der Weg
erst einen Sinn.

Egal wie weit
das Ziel auch scheint
begegnen werden dir
Freund und Feind.

Sonnenschein und
manchmal Regen
all das muss es
dabei geben.

Und hast du es
dann geschafft
sei sehr stolz
auf deine innere Kraft

Denn verlassen
hat sie dich nie dabei
irgendwann fühlst du dich
stark und frei.

So bleib nie liegen
und steh wieder auf
dein Ziel vor Augen
– und nun LAUF!

unbekannt

Eine kleine Geschichte, die zu Tränen rührt.

Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler in der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten sich überlegen, was das Netteste sei, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie dann neben den jeweiligen Namen schreiben. Es dauerte die ganze Stunde bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verliessen, gaben sie ihre Blätter bei der Lehrerin ab.
Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die die Mitschüler über den einzelnen aufgeschrieben haben. Am Montag gab die Lehrerin dann jedem Schüler seine oder ihre eigene Liste.
Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. „Wirklich?“, hörte man die Kinder flüstern…“ich wusste gar nicht, dass ich irgend jemandem etwas bedeute!“ und „ich wusste nicht, dass mich andere so mögen!“, waren die Kommentare. Es war eine schöne Stimmung!
Nach diesem Tag wurden die Listen nicht mehr thematisiert. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber so sollte es auch sein. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen – und das war das Ziel.
Viele Jahre später war einer der Schüler in Vietnam gefallen und die Lehrerin ging an das Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre. Die Lehrerin ging als Letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, fragte sie einer der Soldaten, der den Sarg trug: „Waren Sie Marks Mathe Lehrerin?“. Sie nickte. Dann sagte er: „Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen!“.
Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. „Wir wollen Ihnen etwas zeigen“, sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. „Das wurde gefunden, als Mark gefallen ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen!“. Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt Papier, das offensichtlich viele, viele Male gefaltet und auseinandergefaltet wurde. Die Lehrerin wusste sofort, dass dies das Blatt war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. „Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das getan haben“, sagte Marks Mutter. „Wie Sie sehen, hat Mark das sehr geschätzt!“.
Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein wenig und sagte: „Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Schublade in meinem Schreibtisch.“ Chucks Frau sagte: „Chuck bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben.“ Dann sagte Vicky: „Ich trage meine Liste immer bei mir. Ich glaube, wir alle haben diese Liste aufbewahrt!“.
Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.
P.S. Das wunderschöne Foto stammt vom „Woid Woife“ ein Urgestein aus Bodenmais im Bayerischen Wald. Ein Mann den die Tiere lieben und der die Tiere liebt und versteht. Er bietet zudem Wanderungen in seiner wunderschönen Heimat an.