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Was wäre gewesen, wenn…?

… ich nicht mit 20 Jahren geheiratet hätte und mit 21 Jahren das erste Kind bekommen hätte

… ich – wie ich wollte – in die Großstadt mit Kind gegangen wäre

… ich eine andere Ausbildung gemacht hätte

… keine drei Kinder – alle drei sehnlich erwartete Wunschkinder – viele Jahre allein großgezogen hätte

… wenn ich nicht immer nach den Wünschen meines „Ex-„Mannes gelebt hätte

wenn, wenn, wenn

Egal, wie oft ich mir selbst diese Frage stelle, ich komme immer zu dem gleichen Schluss, alles hat so sein müssen, wie es eben war und auch nur einen winzigen Teil davon zu ändern, würde bedeuten, mich selbst zu ändern.

Alle diese Entscheidungen waren von Liebe geprägt, hätte ich sie nicht getroffen, wäre ich jetzt nicht die, die ich heute bin.

Was wäre ich ohne meine Kinder? Ich hätte weniger Sorgen und Ängste und mehr Geld 😉 Ich hätte nie diese tiefe, innige Liebe zwischen Mutter und Kind kennengelernt. Das kann mir keiner nehmen und war alle Mühen und Entbehrungen wert.

Meine Kinder – sie bereichern mein Leben und machen es so sehr wertvoll.

Was würdest du ändern, wenn du zurückreisen könntest? Welche Dinge in deinem Leben würdest du anders machen?

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Richard von Schaukal · 1874-1942

Die Kinder

Nun schlafen sie, haben die blonden Köpfe
leicht auf die lieben kleinen Hände gelehnt.
Leise leg ich ihnen die Decken zurecht
und streiche langsam über die reinen Stirnen,
hinter denen sich Wunder verbergen, die wir vergessen haben.

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Engelsrufer

 

… manchmal zum Sonnenaufgang, wenn wir nicht genau wissen,
ob wir schlafen oder wach sind, oder zur Abenddämmerung,
wenn sich Schatten bilden,
die uns an unseren Gefühlen zweifeln lassen,
spüren wir eine unsichtbare Präsenz,
ein Flüstern, ein Flattern, einen Flügelschlag bis hin zu einem Gefühl,
dass etwas unsere Wangen streichelt…
etwas, das wir nicht definieren können.

Das sind die Engel, die uns umgeben, die kommen und gehen.
Sie hören unsere Geheimnisse,
unser Flüstern und kennen unsere Wünsche.
Falls Du den Glauben an sie durch Kummer,
Verluste im Leben oder Schmerz verloren hast,
dann ist das hier, Dein Engelsrufer,
damit sie Dich und Du wieder zu ihnen finden kannst.

unbekannt

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Abschied

Mach es gut! Es war eine wertvolle Zeit mit Dir!

Danke dafür, dass ich sie mit Dir verbringen durfte. Egal wie und warum du gegangen bist, wenn du spürst es ist Zeit, so ist das so und du musst gehen.

Ich lasse dich los und behalte nur meinen kleinen abgeschauten, gelernten, erfahrenen Anteil…von dir!

Frank Kafka

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Man nennt es LEBEN

Wann …
hast du das letzte Mal
richtig herzhaft gelacht,
etwas völlig Verrücktes getan ?
Wann einen Menschen umarmt,
weil du ihn magst ?
Wann dich das letzte Mal
wie ein Kind benommen ?

Wann hast du das letzte Mal geweint ?
Wann deine Lieblingsplatte
gehört und geträumt ?
Wann hast du das letzte Mal
vor Wut geschrien ?
Wann in der Sonne gelegen und
dem Gras beim Wachsen zugehört ?
… und wann warst du das letzte Mal
einfach „nur“ glücklich ?
Ich hoffe, es ist nicht all zu lange her,
denn das heißt:
Leben

Oh du schöne Kinderzeit

Als ich heute spazieren ging, habe ich viel blühenden Holunder gesehen.

Da fiel mir wieder ein, wie sehr ich als Kind die Hollerkücherl meiner Mutter geliebt habe. Ein einfaches und so leckeres Essen. Erinnerungen an eine sorglose, unbeschwerte Zeit steigen hoch.

Ich nehme ein paar der kostbaren Blüten mit und werde mir heute Abend ein Stück Kindheit zurückholen. Glück kann so einfach sein 🙂

Zutaten für den Teig zum Ausbacken:

2 Volleier
250 ml Milch 3,5 % Fett
150 ml Weißwein
1 Packung Vanillezucker
10 ml Rum
25 g flüssigen Honig
1 Prise Salz
150 g Mehl W550
Butterschmalz zum Ausbacken
Etwas Zimt-Zucker

Zubereitung:

Holunderblütendolden vorsichtig ausschütteln. Feuchte oder gewaschene Blüten nehmen den Teig nicht an!

Eier aufschlagen mit Wein, Milch, Rum, Salz, Honig und Vanillezucker zu einem flüssigen Teig verquirlen. Die Masse für ca. 30 Min quellen lassen.

In einem hohen Topf Butterschmalz erhitzen. Holunderblütendolden zuerst in den Teig tauchen und sogleich im heißen Butterschmalz mit dem Stiel nach oben goldgelb backen. Ausgebackene auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Gebackene Holunderblüten warm mit Zimt-Zucker bestreut, auf einem Teller mit Vanillesauce oder Vanilleeis servieren.

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Ein bisschen Pippi Langstrumpf steckt in jeder Frau

Wer hat sie nicht geliebt, bewundert und wollte so sein wie sie – wenigstens ein bisschen. 🙂

Pippi kann jeder Situation noch etwas Positives abgewinnen. Sie ist so begeisterungsfähig und empfindet soviel Freude an kleinen Dingen.

Pippi weiß ganz genau was gut für sie ist, sie zweifelte nie daran, dass sie alles in ihr ist, damit ihr Leben voller Freude ist.

Sie ist offen für Neues, experimentiert gerne und ist neugierig.

Wir können von ihr lernen, dass Freiheit auch bedeutet, nicht alles so zu machen wie andere. Sie ist selbstbewusst und ihr Anderssein ist ihre große Stärke.

Pippi kann auch gut nein sagen. „Am besten, ihr geht jetzt nach Hause“, „denn wenn ihr nicht nach Hause geht, könnt ihr ja nicht wiederkommen und das wäre schade“ sagte sie zu Tommy und Annika.

Sie findet faul sein wunderschön. In faulen Momenten ohne Plan entstehen oftmals neue Gedanken und Begegnungen. Auch mit uns selbst.

Astrid Lindgren sagte einst

„Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen“

Ist das nicht eine wundervolle Vorstellung?

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