Ein bisschen Pippi Langstrumpf steckt in jeder Frau

Wer hat sie nicht geliebt, bewundert und wollte so sein wie sie – wenigstens ein bisschen. 🙂

Pippi kann jeder Situation noch etwas Positives abgewinnen. Sie ist so begeisterungsfähig und empfindet soviel Freude an kleinen Dingen.

Pippi weiß ganz genau was gut für sie ist, sie zweifelte nie daran, dass sie alles in ihr ist, damit ihr Leben voller Freude ist.

Sie ist offen für Neues, experimentiert gerne und ist neugierig.

Wir können von ihr lernen, dass Freiheit auch bedeutet, nicht alles so zu machen wie andere. Sie ist selbstbewusst und ihr Anderssein ist ihre große Stärke.

Pippi kann auch gut nein sagen. „Am besten, ihr geht jetzt nach Hause“, „denn wenn ihr nicht nach Hause geht, könnt ihr ja nicht wiederkommen und das wäre schade“ sagte sie zu Tommy und Annika.

Sie findet faul sein wunderschön. In faulen Momenten ohne Plan entstehen oftmals neue Gedanken und Begegnungen. Auch mit uns selbst.

Astrid Lindgren sagte einst

„Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen“

Ist das nicht eine wundervolle Vorstellung?

**************************************************************************

Advertisements

Mach es wie die HUMMEL

 

Ob Eltern, Freunde, Lehrer – nie hat einer gesagt: „Sei mutig, ich vertrau dir, du schaffst das“. Stattdessen „bleib auf der sicheren Seite, das ist zu gefährlich, „Schuster bleib bei deinen Leisten““.

Wie gerne hab ich früher gezeichnet. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mal hörte, „oh, schön, du hast Talent“. Heute weiß ich, ich hatte Talent. Wie gern wollte ich mit 13 Jahren Gitarre spielen, da hieß es, „wer nicht singen kann, kann auch keine Gitarre spielen“. Ich bekam eine Zither – wie uncool für eine 13jährige die auf T.Rex, Deep Purple etc. steht 😦

Sicher könnte ich auch heute noch Gitarre lernen. Ich hab es auch versucht, aber die alten Sätze haben sich so tief eingebohrt, dass ich es mir selber nicht zutraue. Und als es nicht gleich klappte, sagte ich mir „siehste, sie hatten recht“.

Ich male immer noch gern, zeichnen nicht, auch das „kann“ ich nicht mehr. Und auch beim Malen – auch wenn es mir sehr Spaß macht – wirken die altbekannten Sätze.

Sie meinten es sicher nicht böse, haben nicht überlegt.

Bei meinen Kindern wollte und hab ich es anders gemacht. Sie ermutigt, das zu tun, was ihnen Spaß macht. Sich auszuprobieren. Nicht immer nur auf Sicherheit zu setzen. Den Mund aufmachen, wenn ihnen was nicht passt. Gerade das, ist für mich auch manchmal schmerzhaft, aber es ist gut so.

Und wenn sie neue Länder bereisen, neue Sportarten ausprobieren etc. dann freue ich mich und leb auch bisschen mit ihren Erzählungen und Bildern.

Jeder Mensch hat Talente in sich, die man sehen und fördern sollte und nicht kleinreden. Sonst werden aus diesen Kindern Erwachsene, die sich nichts zutrauen und den sicheren Pfad nie verlassen werden.

Geht nicht gibt’s nicht.

Wer sagt, „Ich kann nicht“, setzt sich nur selbst Grenzen.

Denke an die Hummel. Die Hummel hat eine Flügelfläche von 0,7 Quadratzentimeter, bei 1,2 Gramm Gewicht. Nach den bekannten Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesen Verhältnissen zu fliegen. Die Hummel weiß das nicht. Sie fliegt einfach.

© Arthur Lassen

(1939 – 2000), deutscher Motivations- und Erfolgstrainer,