GLÜCKSMOMENTE

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Schon immer gehe ich ja gerne zur Kosmetikerin oder zum Friseur und lass mich verwöhnen. Beim Friseur bin ich allerdings nicht immer glücklich wieder rausgekommen. Aber vor einem Jahr hat mir eine Freundin eine Naturfriseurin in der Nähe empfohlen. Meine Freundin meinte auch, die hat ein Haus, das wird dir sofort gefallen. Und was soll ich sagen. Ein Traum. Ein kleines altes Häuschen, etwas verwittert, bisschen windschief, nicht perfekt aber perfekt für mich und sicher für zahlreiche Shabbyisten. Aber ich gönn es meiner Friseurin. Ist eine ganz liebe. Eine Treppe aus Granit und altem Pflaster führt zum Friseursalon ins Souterrain.

Gartenmauer_Pinterest

via Pinterest

Ich freu mich jedes Mal wenn ich einen Termin habe. Erst wird das Haar mit einer Naturbürste und Öl lange gebürstet und danach gewaschen. Danach gibt’s eine herrliche Kopfmassage. Gestern habe ich mir meine sehr „aschblonden“ Haare etwas nachfärben lassen. Während der Einwirkzeit bin ich barfuß mit einer wundervollen Tasse Tee auf der Terrasse gesessen und hab‘ mit Blick auf die grünen Wiesen und die nahen Alpen die Seele baumeln lassen. An einer rissigen Mauer luken Mönchspfeffer und Steinbrech heraus. In einer rostigen Zinkwanne wachsen Sukkulenten und vor der Mauer steht ein zierliches Pfirsichbäumchen, das schon erste Blüten hat. Einfach wunderschön. Zwischendurch kommt der Sohn mit dem Esel zum Streicheln vorbei und in dem großen alten Magnolienbaum zwitschern die Vögel. Einfach Glück pur.

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Zum Schluss habe ich noch ganz frisch gelegte Eier von ihren freilaufenden und absolut glücklichen Hühnern mitgenommen. Es sind die einfachen Dinge im Leben, die mich so glücklich machen. Das ist auch der Grund, dass ich beim Schreiben dieses Eintrages ständig lächeln muss.

Ich freu mich schon auf den nächsten Termin.

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Wenn man so ganz allein im Wald steht,

begreift man nur sehr schwer,

wozu man Büros und Kinos geht.

Und plötzlich will man alles das nicht mehr!

Erich Kästner

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Landidylle

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Endlich ist ja der Frühling eingezogen. Und so waren wir in einem heimeligen Biergarten mitten im Grünen, wo ich auch an der Hausmauer diese wunderschöne Bank entdeckt habe. Schon lange suche ich nach so einem Teil.

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Ich konnte mich nicht zurückhalten und habe die Wirtin gefragt, wo sie diese tolle Bank her hat. Sie hat sie aus dem Bestand des Wirtshauses übernommen.

UND leider gibt sie sie auch nicht her.  😥

ACH, sehr schade. Die Bank würde ausgezeichnet bei mir reinpassen.

Aber vielleicht ist ja irgendwo – vorzugsweise in Bayern – so eine Bank auf der Suche nach mir. Sie hätte es sehr gut bei mir und würde mir eine riesige Freude bereiten.  🙂

alter Landwirtschaftsgerät

Ach ja, und so ganz nebenbei habe ich in der Nähe des Biergartens noch Bärlauch fürs Abendessen gepflückt. Sooooooo lecker 🙂

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Ich bin ja auch in Facebook vertreten und habe da eine Diskussion mit leichtem Unverständnis verfolgt.

Küchendeko

In einer Shabbygruppe postete eine FB’lerin begeistert, dass sie sich in einem (Billig)Laden eine tolle „Shabby“Laterne für billiges Geld gekauft hat. Es gab einige, die das auch toll fanden und eine Mehrheit, die das mehr oder weniger verteufelte, da ihrer Meinung nach nur wirklich altes auch in Shabby-Räume gehört.

Das kommt mir so vor, wie wenn man immer belehrt wird, ein echter Vegetarier ist nur einer, der auch keinen Fisch isst. Wer gibt die Regeln vor? Doch wohl wir uns selber. Ich esse kein Fleisch, mag aber total gerne Fisch.

UND??? Ich mag alte Sachen, aber auch neue. UND???

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Mal abgesehen, dass ich nicht in Billigläden einkaufe, da ich der Meinung bin, dass für dieses Geld keine menschenwürdigen Arbeitsbedingungen zu schaffen sind, halte ich es doch mit dem alten bayerischen Zitat: „Leben und leben lassen“ Jeder muss selbst wissen, in was er sich wohlfühlt und was im gefällt.

Ich mag niemanden von meinem Geschmack überzeugen, keinen belehren. Ich fühle mich in meinem Daheim sehr wohl, obwohl da doch tatsächlich eine nagelneue Couch im Wohnzimmer steht und daneben ein alter Sessel aus den 60igern. Schadet doch keinem. Und ich find’s toll.

Wie denkt Ihr darüber???

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Was rauschet, was rieselt, was rinnet so schnell?

Was blitzt in der Sonne? Was schimmert so hell?

Und als ich so fragte, da murmelt der Bach:

„Der Frühling, der Frühling, der Frühling ist wach!“

Was knospet, was keimet, was duftet so lind?

Was grünet so fröhlich? Was flüstert imWind?

Und als ich so fragte, da rauscht es im Hain:

„Der Frühling, der Frühling, der Frühling zieht ein!“

Was klingelt, was klaget, was flötet so klar?

Was jauchzet, was jubelt so wunderbar?

Und als ich so fragte, die Nachtigall schlug:

„Der Frühling, der Frühling!“ – Da wusst‘ ich genug!

H. Seidel

Osternest

via Pinterest

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SHABBYTRAUM  

wünscht allen ein wunderschönes Osterfest mit erholsamen,

glücklichen Stunden im Kreis von Familie und Freunden

aber auch Zeit für Euch selbst, um Kraft und Energie für viele

schöne Tage zu sammeln.