S E H N S U C H T

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Oh, oh irgendwie komme ich zur Zeit zu gar nichts.

Das liegt aber nicht daran, dass ich vor lauter Streß nicht weiß wohin, es plagt mich eher eine bleierne Lustlosigkeit, eine andauernde Müdigkeit als wenn sich die dicke Schnee- und Nebeldecke auf mich gelegt hätte.

Waage_Teekessel

 

Waage2

Da ich auch dem Wintersport nicht sonderlich zugetan bin, kann ich mit der weißen Pracht wenig anfangen. Dafür gefällt es meinem Hund um so besser. Er würde stundenlang durch den Schnee toben und dann genüßlich schlafen. Tja der Gute, er weiß ja auch nicht was Arbeiten ist und Geldverdienen bedeutet.

Mein Balkon dümpelt traurig mit den Erikas vom Herbst vor sich hin. So gerne würde ich ihn mit schönen Frühlingsblühern zum Strahlen bringen. Aber bei diesen Temperaturen macht das ja mal gar keinen Sinn.

Syphon1

 

Syphon2

Es juckt mich in den Fingern die Türen und Fenster aufzureißen und draußen zu pflanzen und dekorieren. Die Temperaturen lassen mich aber diese sehr schnell wieder schließen.

Zu Weihnachten hätte ich den Schnee ja ganz romantisch gefunden, aber jetzt ? 😦

Aber alles Jammern hilft ja nichts. So kuschele ich mich halt auf meine gemütliche Couch und male mir aus, was ich demnächst machen möchte.

Zur Zeit bin ich auf der Suche nach einem kleineren Tellerbord, das ich weiß streichen möchte und dann meine schönsten Kochbücher hineinstellen will. Am 01.03.15 ist endlich der erste Flohmarkt, vielleicht werde ich ja da fündig.

Bis dahin ist großes Kopfkino angesagt 🙂

Ach ja, hin und wieder stricke ich auch ein wenig. Am liebsten Babysachen, die gehen schneller. Außerdem möchte ich die dann für ein soziales Projekt spenden.

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Mächtig zieht ein Frühlingssehnen
durch das traumestrunkne Tal –
wenn des Mondes milder Strahl
glitzert in des Taues Tränen ….

Unweit – dort im Laubengange –
lispelt leis ein Frühlingshauch,
so daß eine Träne auch
perlet über meine Wange.

Mächtig zieht ein Frühlingssehnen
durch mein Herz mit einem Mal –
wenn des Mondes milder Strahl
glitzert in des Taues Tränen.

(Rainer Maria Rilke)

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