Es lebe der Kitsch

Ich muss ja gestehen, je älter ich werde,

desto größer wird mein Hang zu einer gewissen Art von Kitsch.

Das Wort Kitsch meine ich aber in meinem Sinne absolut positiv.

Auf meiner Kommode im Schlafzimmer befindet sich ein altes Nähkästchen, das ich von der Mutter meiner besten Freundin geschenkt bekommen habe und in dem ich jetzt meinen Schmuck aufbewahre.

In diesem Sinne also ein wahres Schmuckkästchen.

Ich habe es bewusst nicht abgeschliffen und gestrichen, weil ich die natürliche Schönheit schätze. Der Shabbytraum muss für mich nicht immer in weiß sein.

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Das Bild vor dem großen Spiegel zeigt meinen über alles geliebten Vater in jungen Jahren. Neben dem alten Wecker stehen die ersten Schuhe meiner großen Tochter. Die Schuhe sind aus echtem Leder und haben mich damals mit 21 Jahren als Alleinverdiener ein kleines Vermögen gekostet.

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In letzter Zeit gefallen mir auch immer mehr die kitschigen alten Jesus-, Maria- und Heiligenbilder. Sie haben einen Platz neben meinem Schlafzimmerspiegel gefunden und wer weiß, vielleicht verhelfen sie mir ja auch zu einem ruhigen Schlaf. 🙂

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Mein super Kettenhalter

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Der Kitsch macht aber nicht nur in der Wohnung halt sondern findet sich natürlich auch auf meinem Balkon.

Hier ein paar Impressionen.

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