Oh du schöne Kinderzeit

Als ich heute spazieren ging, habe ich viel blühenden Holunder gesehen.

Da fiel mir wieder ein, wie sehr ich als Kind die Hollerkücherl meiner Mutter geliebt habe. Ein einfaches und so leckeres Essen. Erinnerungen an eine sorglose, unbeschwerte Zeit steigen hoch.

Ich nehme ein paar der kostbaren Blüten mit und werde mir heute Abend ein Stück Kindheit zurückholen. Glück kann so einfach sein 🙂

Zutaten für den Teig zum Ausbacken:

2 Volleier
250 ml Milch 3,5 % Fett
150 ml Weißwein
1 Packung Vanillezucker
10 ml Rum
25 g flüssigen Honig
1 Prise Salz
150 g Mehl W550
Butterschmalz zum Ausbacken
Etwas Zimt-Zucker

Zubereitung:

Holunderblütendolden vorsichtig ausschütteln. Feuchte oder gewaschene Blüten nehmen den Teig nicht an!

Eier aufschlagen mit Wein, Milch, Rum, Salz, Honig und Vanillezucker zu einem flüssigen Teig verquirlen. Die Masse für ca. 30 Min quellen lassen.

In einem hohen Topf Butterschmalz erhitzen. Holunderblütendolden zuerst in den Teig tauchen und sogleich im heißen Butterschmalz mit dem Stiel nach oben goldgelb backen. Ausgebackene auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Gebackene Holunderblüten warm mit Zimt-Zucker bestreut, auf einem Teller mit Vanillesauce oder Vanilleeis servieren.

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Ein bisschen Pippi Langstrumpf steckt in jeder Frau

Wer hat sie nicht geliebt, bewundert und wollte so sein wie sie – wenigstens ein bisschen. 🙂

Pippi kann jeder Situation noch etwas Positives abgewinnen. Sie ist so begeisterungsfähig und empfindet soviel Freude an kleinen Dingen.

Pippi weiß ganz genau was gut für sie ist, sie zweifelte nie daran, dass sie alles in ihr ist, damit ihr Leben voller Freude ist.

Sie ist offen für Neues, experimentiert gerne und ist neugierig.

Wir können von ihr lernen, dass Freiheit auch bedeutet, nicht alles so zu machen wie andere. Sie ist selbstbewusst und ihr Anderssein ist ihre große Stärke.

Pippi kann auch gut nein sagen. „Am besten, ihr geht jetzt nach Hause“, „denn wenn ihr nicht nach Hause geht, könnt ihr ja nicht wiederkommen und das wäre schade“ sagte sie zu Tommy und Annika.

Sie findet faul sein wunderschön. In faulen Momenten ohne Plan entstehen oftmals neue Gedanken und Begegnungen. Auch mit uns selbst.

Astrid Lindgren sagte einst

„Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen“

Ist das nicht eine wundervolle Vorstellung?

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Mach es wie die HUMMEL

 

Ob Eltern, Freunde, Lehrer – nie hat einer gesagt: „Sei mutig, ich vertrau dir, du schaffst das“. Stattdessen „bleib auf der sicheren Seite, das ist zu gefährlich, „Schuster bleib bei deinen Leisten““.

Wie gerne hab ich früher gezeichnet. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mal hörte, „oh, schön, du hast Talent“. Heute weiß ich, ich hatte Talent. Wie gern wollte ich mit 13 Jahren Gitarre spielen, da hieß es, „wer nicht singen kann, kann auch keine Gitarre spielen“. Ich bekam eine Zither – wie uncool für eine 13jährige die auf T.Rex, Deep Purple etc. steht 😦

Sicher könnte ich auch heute noch Gitarre lernen. Ich hab es auch versucht, aber die alten Sätze haben sich so tief eingebohrt, dass ich es mir selber nicht zutraue. Und als es nicht gleich klappte, sagte ich mir „siehste, sie hatten recht“.

Ich male immer noch gern, zeichnen nicht, auch das „kann“ ich nicht mehr. Und auch beim Malen – auch wenn es mir sehr Spaß macht – wirken die altbekannten Sätze.

Sie meinten es sicher nicht böse, haben nicht überlegt.

Bei meinen Kindern wollte und hab ich es anders gemacht. Sie ermutigt, das zu tun, was ihnen Spaß macht. Sich auszuprobieren. Nicht immer nur auf Sicherheit zu setzen. Den Mund aufmachen, wenn ihnen was nicht passt. Gerade das, ist für mich auch manchmal schmerzhaft, aber es ist gut so.

Und wenn sie neue Länder bereisen, neue Sportarten ausprobieren etc. dann freue ich mich und leb auch bisschen mit ihren Erzählungen und Bildern.

Jeder Mensch hat Talente in sich, die man sehen und fördern sollte und nicht kleinreden. Sonst werden aus diesen Kindern Erwachsene, die sich nichts zutrauen und den sicheren Pfad nie verlassen werden.

Geht nicht gibt’s nicht.

Wer sagt, „Ich kann nicht“, setzt sich nur selbst Grenzen.

Denke an die Hummel. Die Hummel hat eine Flügelfläche von 0,7 Quadratzentimeter, bei 1,2 Gramm Gewicht. Nach den bekannten Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesen Verhältnissen zu fliegen. Die Hummel weiß das nicht. Sie fliegt einfach.

© Arthur Lassen

(1939 – 2000), deutscher Motivations- und Erfolgstrainer,

 

Ein friedliches Osterfest im Inneren und im Äußeren wünsche ich Euch allen

Ein bißchen mehr…

Ein bißchen mehr Friede
und weniger Streit,
ein bißchen mehr Güte
und weniger Neid,
ein bißchen mehr Liebe
und weniger Haß,
ein bißchen mehr Wahrheit,
das wär doch schon was.

Statt soviel Hast
ein bißchen mehr Ruh’.
Statt immer nur ich
ein bißchen mehr Du!
Statt Angst und Hemmungen
ein bißchen mehr Mut
und Kraft zum Handeln,
das wäre gut.

Kein Trübsinn und Dunkel,
mehr Freude und Licht.
Kein quälend Verlangen,
ein froher Verzicht
und viel mehr Blumen
so lange es geht,
nicht erst auf Gräbern,
da blühn sie zu spät!

Peter Rosegger

(1843 – 1918),

Ich bin ein Momentensammler

Manchmal wenn ich Zeit hab schau ich mir die Sendung „Shopping Queen“ an. Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel Kleidung, Schuhe und Taschen die Frauen besitzen. Sachen im Wert einer kleinen Eigentumswohnung oder naja, zumindest eines Wohnwagens.

Braucht man das wirklich? Ich habe einige Sachen im Schrank, die ich entweder noch nie oder erst 1-2 x getragen habe. Aber ich musste sie unbedingt haben. Entweder aus Frust, Langeweile, Belohnung … Selten sind dann absolute Lieblingsstücke dabei.

An manche Sachen erinnere ich mich nur wieder, wenn ich den Schrank aufräume.

Aber an was werden wir uns erinnern, wenn es mal zu Ende geht? An das schöne Kleid, die teuren Schuhe, die Designerhandtasche? Wohl kaum.

Wir werden uns an die schönen Erlebnisse erinnern, die wir in unserem Leben hatten. Momente, in denen wir glücklich waren. Das muss nicht immer was Besonderes sein. Z.B. gestern roch ich das frisch gemähte Gras auf der Wiese. Das erste Mal heuer. Himmlisch!!!. Da ist so vieles, was uns glücklich macht und an das wir am Ende denken.

Darum sammle ich schöne Momente und Erlebnisse.

So wie es Werner Schmidbauer in seinem schönen Lied „Momentnsammler“ besingt.

http://www.wernerschmidbauer.de/wp-content/uploads/2015/12/Momentnsammler.pdf

 

 

Schon als Kind habe ich ganz gerne gezeichnet, nicht gerade ausstellungsreif, aber mit Freude und Hingabe.  Später waren es dann Aquarelle, die teilweise auch unser Haus zierten.

Lange Jahre habe ich dann gar nichts mehr in dieser Richtung getan.

Aber als ich überlegte, wie ich die Leere in mir füllen könnte, die nach dem Auszug meines „letzen Kindes“ entstanden ist, ist mir die einstige Freude am Malen wieder eingefallen.

Momentan haben es mir die Pastellkreiden angetan. Es macht mir wieder Freude wie damals, ich kann abschalten – fast ist es wie eine Meditation.

Immer noch nicht ausstellungsreif, aber das muss ja auch nicht sein.

Es macht einfach Spaß 🙂

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Nutze die Talente die Du hast! Die Wälder wären still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.

Henry van Dyke

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